09:30 Uhr Eröffnung / Begrüßung
(Name usw.)
09:35 Uhr Grußwort
(Name usw.)
10:00 Uhr Gesundheits- und pflegepolitische Herausforderungen
(Name usw.)
10:30 Uhr Keynote
(Name usw.)
11:15 Uhr Organisatorische Hinweise
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Sessions vormittags
13:30 bis 14:00 Uhr Ablegen des feierlichen Versprechens
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Sessions mittags
Sessions nachmittags
Bitte wählen Sie für die drei Session-Zeiträume jeweils einen der vier Programmstränge.
Das Pflegeexamen in der Generalistik stellt für viele Auszubildende immer wieder eine enorme fachliche und / oder mentale Herausforderung dar. Selbstzweifel, Überforderung und Prüfungsangst führen teilweise dazu, dass das erworbene Wissen nicht situativ in der konkreten Prüfungssituation abgerufen werden kann. Unter Druck selbstwirksam und handlungsfähig zu bleiben, entscheidet neben dem Fachwissen über den Prüfungserfolg.
Mein Vortrag richtet sich an Pflegeauszubildende und Praxisanleitende, die die Auszubildenden auf dem Weg zum Examen ressourcenorientiert begleiten.
Praxisnahe Lernstrategien verbinden bewährte Methoden der mentalen Stärke in der Prüfungsvorbereitung. Als Auszubildende erfahren Sie, Ihre Ressourcen zu aktivieren und selbstbewusst in das Pflegeexamen zu gehen. Zudem werden zentrale Methoden beleuchtet, wie der Aufbau mentaler Stärke durch Selbstwirksamkeit und Selbstfürsorge, eine strukturierte Prüfungsvorbereitung, inklusiven Lernplänen und Wiederholungstechniken sowie praktischen Tools, zum Beispiel Entspannungstechniken und Ankermethoden. Die Erkennung von negativen Glaubenssätzen und die bedeutende Rolle der Praxisanleitenden in der Prüfungsvorbereitung- und Durchführung werden ebenso thematisiert. Sie als Teilnehmende bekommen Strategien an die Hand, die Sie sofort im Ausbildungsalltag anwenden können, Sie stärkt und befähigt ihr Potenzial situativ in den konkreten Prüfungssituationen zu entfalten.
Lassen sie uns gemeinsam den Weg bestreiten. „Prüfungserfolg beginnt mit der inneren Haltung, richtiger und individueller Methoden und der eigenen Überzeugung: Ich bin gut vorbereitet und ich schaffe das.“
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Diskriminierung gehört für viele Menschen weiterhin zum Alltag in Deutschland – auch im Gesundheits- und Bildungswesen.
Der Vortrag „Verstehen. Vermitteln. Verändern: Diskriminierungsfreie Pflege(-Bildung)“ zeigt am Beispiel rassistischer Diskriminierung, welche Auswirkungen Ausgrenzung auf die gesundheitliche Versorgung, Teamkultur und die intra- und interprofessionelle Zusammenarbeit haben kann.
Nach einer kurzen wissenschaftlichen Einordnung werden anhand realer Fallsituationen konkrete Lösungs- und Handlungsmöglichkeiten für Arbeitgebende und Bildungseinrichtungen vorgestellt. Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Impulse für einen diskriminierungssensiblen Umgang im Berufsalltag.
Künstliche Intelligenz, Simulationstechnologien und digitale Lernplattformen verändern die Pflegebildung rasant. Gleichzeitig wächst der Anspruch, Pflegefachpersonen gezielt auf eine zunehmend digitalisierte Versorgungspraxis vorzubereiten. Es entsteht ein Spannungsfeld zwischen technologischen Möglichkeiten, didaktischer Umsetzung und tatsächlich erforderlichen Kompetenzen im beruflichen Alltag.
Der Vortrag von Prof. Dr. Miriam Peters greift aktuelle Entwicklungen digitaler Lern- und Prüfungskonzepte auf und diskutiert deren Bedeutung für die hochschulische und berufliche Pflegebildung. Im Fokus stehen Technologien wie KI-gestützte Lernsysteme, Simulation und Virtual Reality sowie digitale Prüfungsformate, die zunehmend Einzug in die Lehre halten. Internationale Studien zeigen, dass diese Ansätze insbesondere die Förderung von klinischem Entscheidungsvermögen, Problemlösekompetenz und interaktivem Lernen unterstützen können.
Gleichzeitig weisen die Befunde darauf hin, dass digitale Innovationen nicht automatisch zu einer Verbesserung pflegerischer Handlungskompetenz führen. Herausforderungen bestehen u. a. in der didaktischen Einbettung, der Validität digitaler Prüfungsformate sowie im Umgang mit KI-generierten Inhalten. Zudem bleibt die Frage zentral, welche digitalen Kompetenzen Pflegefachpersonen tatsächlich für eine qualitätsgesicherte Versorgung benötigen.
Der Beitrag stellt aktuelle empirische Erkenntnisse zusammen und kontrastiert technologische Trends mit Kompetenzanforderungen der Versorgungspraxis. Ziel ist es, Orientierung für eine evidenzbasierte Weiterentwicklung von Lehre und Prüfung zu geben und zur kritischen Diskussion über den sinnvollen Einsatz digitaler Technologien in der Pflegebildung einzuladen.
(Text einfügen) Künstliche Intelligenz, Simulationstechnologien und digitale Lernplattformen verändern die Pflegebildung rasant. Gleichzeitig wächst der Anspruch, Pflegefachpersonen gezielt auf eine zunehmend digitalisierte Versorgungspraxis vorzubereiten. Es entsteht ein Spannungsfeld zwischen technologischen Möglichkeiten, didaktischer Umsetzung und tatsächlich erforderlichen Kompetenzen im beruflichen Alltag.
Der Vortrag von Prof. Dr. Miriam Peters greift aktuelle Entwicklungen digitaler Lern- und Prüfungskonzepte auf und diskutiert deren Bedeutung für die hochschulische und berufliche Pflegebildung. Im Fokus stehen Technologien wie KI-gestützte Lernsysteme, Simulation und Virtual Reality sowie digitale Prüfungsformate, die zunehmend Einzug in die Lehre halten. Internationale Studien zeigen, dass diese Ansätze insbesondere die Förderung von klinischem Entscheidungsvermögen, Problemlösekompetenz und interaktivem Lernen unterstützen können.
Gleichzeitig weisen die Befunde darauf hin, dass digitale Innovationen nicht automatisch zu einer Verbesserung pflegerischer Handlungskompetenz führen. Herausforderungen bestehen u. a. in der didaktischen Einbettung, der Validität digitaler Prüfungsformate sowie im Umgang mit KI-generierten Inhalten. Zudem bleibt die Frage zentral, welche digitalen Kompetenzen Pflegefachpersonen tatsächlich für eine qualitätsgesicherte Versorgung benötigen.
Der Beitrag stellt aktuelle empirische Erkenntnisse zusammen und kontrastiert technologische Trends mit Kompetenzanforderungen der Versorgungspraxis. Ziel ist es, Orientierung für eine evidenzbasierte Weiterentwicklung von Lehre und Prüfung zu geben und zur kritischen Diskussion über den sinnvollen Einsatz digitaler Technologien in der Pflegebildung einzuladen.
Die berufliche Pflege ist größtenteils unpolitisch. Aber ist es nicht auch politisch, unpolitisch zu sein? (…)
Ausgehend von dieser Frage will sich die Session mit der politischen Rolle des Pflegeberufs auseinandersetzen.
Der Politikdiskurs rund um den Pflegeberuf wird sehr häufig zur Projektionsfläche für Erwartungen und Enttäuschungen und damit zugleich zum Alibi, warum wir uns als Pflegefachpersonen erst gar nicht am Diskurs beteiligen. Die Machtlosigkeit der Berufsgruppe macht sich in Aussagen wie „Was soll das bringen?“, „Die machen mit uns eh was sie wollen.“ oder „Schade um die Zeit!“ breit.
Gemeinsam soll der Blick deswegen darauf gerichtet werden, wie Pflegefachpersonen aus dieser Rolle heraustreten und politische Verantwortung übernehmen können. Welche Bedeutung haben berufliche Interessenvertretungen, wie die Pflegekammer? Wie lassen sich politische Stellschrauben erkennen und nutzen? Wie kann ich selbst politisch wirksam werden?
Die Referent:innen geben einen Einblick in ihr berufspolitisches Bildungsprogramm aus Bayern, mit dem sie einen Beitrag zur Schärfung des politischen Bewusstseins der Pflegefachpersonen leisten. Die Session lädt dazu ein, sich einzubringen, auszutauschen, Macht- und Interessenstrukturen zu hinterfragen und gemeinsam zu diskutieren, wie wir zur Politisierung unserer Berufsgruppe beitragen können.
Das Forschungsprojekt „Von unsichtbar zu unverzichtbar“ untersucht die Potenziale und Herausforderungen von Frauen 50+ in der Gesundheitswirtschaft – einer Berufs- und Lebensphase, die durch hohe Fachkompetenz, Berufserfahrung und Verlässlichkeit geprägt ist, deren Ressourcen im beruflichen Kontext jedoch häufig nicht ausreichend genutzt werden.
Basierend auf einer Mixed-Methods-Studie mit 716 Teilnehmerinnen sowie qualitativen Experteninterviews mit Führungskräften wurden berufliche Stärken, Entwicklungsbedarfe und strukturelle Rahmenbedingungen analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere Erfahrung, soziale Kompetenz und hohe Identifikation mit dem Beruf zentrale Ressourcen dieser Zielgruppe darstellen. Gleichzeitig erschweren geringe Sichtbarkeit, stereotype Altersbilder sowie fehlende individuelle Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten die Nutzung vorhandener Potenziale.
Der Vortrag stellt zentrale Forschungsergebnisse vor und zeigt konkrete Impulse für eine lebensphasenorientierte Personalentwicklung auf. Themen wie flexible Arbeitsmodelle, Gesundheitsförderung, individuelle Entwicklungsperspektiven sowie die gezielte Nutzung von Erfahrungswissen werden praxisnah aufgegriffen. Ziel ist es, neue Perspektiven für eine nachhaltige Fachkräftesicherung und eine zukunftsorientierte Gestaltung von Arbeitswelten im Gesundheitswesen aufzuzeigen.
Die Gruppe beruflich Pflegender ist die zahlenmäßig stärkste im Gesundheitswesen in Deutschland. Damit Menschen mit Pflegebedarf eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung erfahren, sind weitere Berufe aus dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie Verwaltung, Labor etc. beteiligt. Herrscht in Unternehmen eine Willkommens- und Wertschätzungskultur, begegnen sich die Mitarbeitenden mit Anstand und Höflichkeit (engl.: Civility).
Civility zeichnet sich durch aufrichtige Achtung der Sichtweisen, der Würde und des Wohlergehens anderer aus. Es ist eine Haltung. Civility erfordert Zeit, Präsenz und die Absicht, Gemeinsamkeiten zu finden. Lebt ein Unternehmen Civility, bedeutet das, dass die Mitarbeitenden u.a. ihre Beiträge zur Unternehmensaufgabe leisten, gemeinsame Werte leben sowie unterstützende, professionelle Beziehungen aufbauen. Gesunde und zufriedene Mitarbeitende investieren ihre Arbeitskraft ins Betriebsgeschehen und produzieren Outcomes mit hohem Qualitätsgrad.
Willkommens- und Wertschätzungskultur, wesentliches Merkmal von Civility in Organisationen, zeigt sich in erster Linie an der Bereitschaft von Führungspersonen, Angebote für alle Mitarbeitenden barrierefrei zu gestalten; des Weiteren u.a. an
Hochleistungsteams teilen eine gemeinsame Absicht bzw. Richtung, nutzen effektive Problemlösungsstrategien und Entscheidungsfähigkeiten und fokussieren sich auf Prozess, Durchführung und Zielerreichung. Ein wichtiger Indikator für Civility in Gesundheitsunternehmen erweist sich in der Zusammenarbeit von Disziplinen bzw. Berufen als symmetrischer und reziproker Prozess.
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Demenzielle Erkrankungen werden häufig spät erkannt, mit Folgen für Betroffene wie für ihre Angehörigen. Das rheinland-pfälzische Landesprojekt Prävent+ | DemStepCare setzt genau hier an: Advanced Practice Nurses (APN) führen eigenverantwortlich präventive Hausbesuche durch, erkennen kognitive Veränderungen frühzeitig, leiten eine strukturierte Differenzialdiagnostik ein und begleiten Betroffene und Angehörige gleichermaßen in der Versorgung. Als koordinierende Rolle verzahnen sie ambulante, fachärztliche und klinische Versorgung zu einem durchgängigen, sektorübergreifenden Angebot. Das Projekt wird vom Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz gefördert und durch das Zentrum für psychische Gesundheit im Alter (ZpGA) der Universitätsmedizin Mainz wissenschaftlich evaluiert.
Der Vortrag zeigt, wie APN in einem aufsuchenden, gerontopsychiatrischen Setting klinische Assessmentkompetenz, Prävention und sektorübergreifende Zusammenarbeit verbinden. Von der Risikostratifizierung über validierte Assessmentinstrumente bis zur Beratung pflegender Angehöriger als eigenständiger Zielgruppe. Im Zentrum stehen die 14 modifizierbaren Risikofaktoren der Lancet-Kommission und ihre Übersetzung in die häusliche Lebenswelt.
Die Teilnehmenden nehmen mit, wie Demenz-Früherkennung in der ambulanten Praxis gelingt, welche Rolle eine eigenverantwortliche APNan der Schnittstelle der Sektoren übernimmt und wie Angehörige wirksam entlastet und eingebunden werden.
Der Beitrag versteht sich als Praxisimpuls aus einem laufenden Landesprojekt, mit übertragbaren Ansätzen für die Weiterentwicklung einer sektorübergreifenden Versorgung in Rheinland-Pfalz.
Pflegefachpersonen übernehmen in der Schmerzversorgung eine zentrale Rolle im interprofessionellen Team (DNQP 2020). Das pflegerische Schmerzmanagement beginnt mit dem Erkennen und Einschätzen von Schmerzen. Insbesondere Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen stellen Pflegefachpersonen vor Herausforderungen. Des Weiteren übernehmen Pflegefachpersonen in der Planung und Durchführung schmerzreduzierender Maßnahmen eine Schlüsselrolle (DNQP 2020; Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. et al. 2025). Leitlinien unterstützen die Entscheidungsfindung im Gesundheitswesen und fördern eine angemessene Versorgung bei spezifischen Gesundheitsproblemen. Sie stellen systematisch entwickelte Aussagen vor, die den aktuellen Erkenntnisstand wiedergeben (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) – Ständige Kommission Leitlinien 2020). Pflegefachpersonen beteiligen sich inzwischen bei der Erstellung von über 90 Leitlinien (Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V. 2026), wodurch die Umsetzung von Leitlinien zunehmend relevant wird für die pflegerische Praxis.
Der Vortrag beleuchtet blitzlichtartig die aktuellen schmerzbezogenen Leitlinien und diskutiert ihre Bedeutung für die Pflegefachpersonen in allen Versorgungssettings. Dabei liegt der Fokus auf den aktuellen Empfehlungen der S3-Leitlinien GeriPAIN und LONTS. (Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. et al. 2025; Häuser 2020). Der Nutzen einer Leitlinie hängt maßgeblich von ihrer Umsetzung ab (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) – Ständige Kommission Leitlinien 2020). Der Schwerpunkt des Vortrags wird daher insbesondere auf Implementierungshürden schmerzbezogener Leitlinien in der Pflegepraxis liegen und wie diese überbrückt werden können.
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Wie praktisch darf, soll, kann, muss Ethik im Gesundheitswesen sein? Diese Veranstaltung lädt dazu ein, Ethik nicht nur als Regelwerk oder Entscheidungsverfahren zu betrachten, sondern als lebendige Praxis, als Tun, der Orientierung in komplexen Versorgungssituationen. Im Mittelpunkt stehen Fragen, die im klinischen und außerklinischen Alltag oft gleichzeitig auftreten: Autonomie und Schutz, Verantwortung und Zumutbarkeit, Teamkommunikation und Organisationslogik, Handlungsdruck und Nichtwissen.
Wir fragen uns gemeinsam, wie Ethik handlungsfähig werden kann, ohne Komplexität vorschnell zu verkürzen. Ethik wird dabei als Reflexions- und Ermöglichungsraum verstanden: Sie macht Beobachtungen beobachtbar, erweitert Perspektiven, aktiviert Ressourcen, hält Mehrdeutigkeit aus und unterstützt nächste verantwortbare Schritte. Eingeladen sind alle, die Ethik im Gesundheitswesen praxisnah, dialogisch und kontextsensibel weiterdenken möchten.
Das Programm für den Pflegetag 2026 wird in Kürze hier veröffentlicht.